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Klangsteine
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„Klangsteine“

Findlinge, Steinstelen,, Brelinger Berg 2009

Unterschiedliche Gesteine weisen eine Vielzahl von unterschiedlichen Eigenschaften auf. Eine Eigenschaft, die einen Einblick in das Innenleben eines Gesteins zulässt, ist die Fähigkeit zu klingen.
Wenn man die dunkle Steinsäule (Basalt) mit dem Hammer anschlagen, hört man einen hellen, reinen Ton. Schlägt man die helle Steinsäule (Granit) an, so erklingt ein dumpfer, trockner Ton, der kaum nachklingt.
Damit ein Klang entstehen kann, muss sich eine (Klang-)Welle ungestört im Stein ausbreiten können. Wird diese Ausbreitung durch Risse gestört, so kann kein Klang entstehen. Steinmetze nutzen dies, um durch Anschlagen mit dem Hammer zu entscheiden, ob ein Stein „gesund“, d.h. ohne Risse ist.
Die Risse müssen aber nicht groß sein, auch eine Vielzahl von kleinen Rissen, wie es sie im Granit aufgrund der Spaltbarkeiten der Feldspäte gibt, verhindert ein Klingen des Steins.